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Der Wildgraf –ein mittelalterlicher Titel

Der Wildgraf –ein mittelalterlicher Titel

Wer sich mit der Geschichte des Nahelandes oder des Hunsrücks beschäftigt, stößt früher oder später auf den Begriff Wildgraf. In alten Urkunden, Kirchenbüchern und Gerichtsakten begegnet dieser Titel immer wieder. Doch was verbirgt sich eigentlich dahinter?

Ahnenwege Menzel nach Bad Kreuznach

Ahnenwege Menzel nach Bad Kreuznach

Jeder Pfeil auf der Karte steht für eine Spur, die erforscht, geprüft und mit Quellen belegt werden muss. Kirchenbücher, Standesamtsregister, Adressbücher, alte Karten und regionale Chroniken helfen dabei, diese Wege nachzuzeichnen.

Jakob Gerhard Hauth – Pfarrer in Wolf an der Mosel

Jakob Gerhard Hauth – Pfarrer in Wolf an der Mosel

Jakob Gerhard Hauth – Pfarrer in Wolf an der Mosel
Mein 15. Urgroßvater
Bei der Ahnenforschung findet man oft nur Namen, Jahreszahlen und Orte. Manchmal aber taucht ein Vorfahr in alten Quellen so deutlich auf, dass man mehr über sein Leben erfährt. So ist es bei Jakob Gerhard Hauth. Er war Pfarrer in Wolf bei Traben an der Mosel und gehört zu meiner direkten Vorfahrenlinie. Über 15 Generationen bin ich mit ihm verwandt. Er ist mein 15. Urgroßvater.

Lothringen im Schatten des 17. Jahrhunderts

Lothringen im Schatten des 17. Jahrhunderts

Die Geschichte Lothringens im 17. Jahrhundert ist geprägt von den verheerenden Auswirkungen des Dreißigjährigen Krieges und der nachfolgenden Konflikte zwischen Frankreich und dem Heiligen Römischen Reich. Besonders in kleineren Ortschaften zeigen sich diese Ereignisse bis heute in regionalen Überlieferungen und familiengeschichtlichen Spuren. Drei Orte stehen exemplarisch für diese bewegte Zeit: St. Avold, Saarbrücken und die umliegenden Dörfer im Raum Wilhelmsbrunn und Creutzwald.

Hörselgau 1638: Grausame Fälle

Hörselgau 1638: Grausame Fälle

Im Rahmen meiner Ahnenforschung habe ich im evangelischen Kirchenbuch von Hörselgau, einem Ort im heutigen Thüringen, geblättert. Zwischen den Einträgen zu Taufen, Trauungen und Sterbefällen fand ich eine Notiz, die mich innehalten ließ. Dort steht, knapp und ohne Umschweife, dass zwei Menschen Selbstmord begangen haben. Und weiter: „Sie wurden ohne Zeremonie begraben.“ Mehr nicht.

Ungelöste Spannungen der Nachkriegsordnung

Ungelöste Spannungen der Nachkriegsordnung

Die Geschichte zeigt, dass politische Friedensverträge nur dann stabil sind, wenn sie als gerecht empfunden werden. Die Grenzregelungen in Westpreußen erfüllten diesen Anspruch aus Sicht vieler Betroffener nicht. Sie führten zu anhaltenden Reibungen, zu wirtschaftlichen Problemen und zu einer Vertrauenskrise zwischen Staaten, die ohnehin um ihre Stabilität rangen. Rückblickend erscheint es naheliegend, dass ein solches Fundament nicht dauerhaft tragen konnte.

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